Systembetreuung
Datensicherung für Unternehmen: Wer ist dafür zuständig?
Eine Sicherung einzurichten ist schnell erledigt, und was danach kommt, hört nie auf. Hier steht, welchen Teil davon wir übernehmen und welcher Teil bei Ihnen im Haus bleibt.
Kostenlos und unverbindlich. Sagen Sie uns, womit Sie heute sichern.
Oder direkt zum Backup-Selbsttest: Weiter unten gibt es ihn als PDF, zwei Seiten.
Wer kontrolliert Ihre Datensicherung, wenn wir sie betreuen
Die Kontrolle Ihrer Datensicherung ist bei uns eine eigene Position im Systembetreuungsvertrag und getrennt von den Pauschalen für die einzelnen Geräte. Wir prüfen die Läufe und bekommen mit, wenn einer ausfällt. Die Backup-Software selbst gehört nicht dazu. Ihre Lizenz läuft daneben und wird getrennt bezahlt.
Zwei Aufgaben bleiben in Ihrem Haus. Wo Wechselplatten im Einsatz sind, tauscht die jemand aus Ihrem Team aus, nach unserer Anleitung. In unseren Bedingungen steht das als Ziffer 4.8. Und die Status-Mails der Sicherung liest bei Ihnen jemand mit, so steht es in Ihrem Systembetreuungsvertrag. Das ist keine Formsache. Eine doppelte Kontrolle wirkt nur, wenn beide Seiten sie auch wirklich machen.
Warum Microsoft 365 eine eigene Sicherung braucht
In Microsoft 365 gelten Fristen. Danach ist ein gelöschter Stand nicht mehr abrufbar. Eine gelöschte Mail lässt sich bei Exchange standardmäßig 14 Tage wiederherstellen, längstens 30. Ein gelöschtes Postfach hält 30 Tage, und der Papierkorb von SharePoint und OneDrive reicht 93 Tage zurück. Diese drei Angaben sind im August 2026 gegen die Microsoft-Dokumentation geprüft. Nach Microsofts eigener Dokumentation bleiben die Inhalte bei Firmenkunden in der Verantwortung des Kunden. Microsoft steht für den Betrieb der Plattform ein. Deshalb sichern wir Microsoft 365 mit und nehmen es in dieselbe Kontrolle wie einen Server im Haus.
Und wenn die Mail gar nicht erst ankommt oder beim Kunden im Spam liegt, hilft keine Sicherung. Woran das meistens liegt, steht auf E-Mail-Probleme.
Was wir rund um Microsoft 365 sonst noch machen, steht im Abschnitt Microsoft 365, Cloud und Hybrid.
Eine Sicherung gehört auch raus aus dem Haus
Wir wollen bei Ihnen auf drei Stände kommen. Das nennt man 3-2-1: die Originaldaten, dazu zwei verschiedene externe Datenträger, und einer davon liegt außer Haus.
Der Grund für den dritten Stand ist ein Verschlüsselungstrojaner: Er nimmt mit, was er erreichen kann, und ein zweiter Datenträger im selben Netz ist erreichbar. Wie wir bei Servern und NAS danach sehen, steht bei der Server-Wartung. Wo es geht, richten wir das ein. Wo es noch nicht geht, bleiben wir dran. Ob am Ende wirklich ein Stand außer Haus liegt, entscheidet sich in Ihrem Betrieb.
Ob Ihr Backup im Ernstfall auch wieder läuft, weiß man erst nach der Probe
Die Kontrolle beantwortet, ob die Sicherung anspringt und ob ein Lauf sauber zu Ende kommt. Ob sich aus einem gesicherten Stand wieder ein arbeitsfähiger Betrieb bauen lässt, ist eine zweite Frage, und die beantwortet erst der Versuch.
Einmal zur Probe zurückzuspielen ist deshalb ein Vorgang für sich. Er läuft auf einer Parallelumgebung, die wir bereitstellen, wenn Sie keine eigene haben. Wie oft das bei Ihnen läuft, legen Sie fest.
Der Backup-Selbsttest: acht Fragen und ein Protokoll
Kostenloser Backup-Selbsttest: acht Fragen, die Sie ohne Ihren IT-Betreuer beantworten können sollten.
Wer eine der acht Fragen nicht beantworten kann, hat damit schon eine Antwort: Die Sicherung läuft, aber niemand im Betrieb weiß genau, was sie sichert und ob sie zurückkommt. Auf Seite 2 steht ein Protokoll für die erste Probe, zum Ausfüllen mit Datum, Dauer und Ergebnis.
Fachwissen brauchen Sie dafür nicht. Nach zehn Minuten wissen Sie, welche Frage Sie Ihrem Betreuer stellen müssen.
Fast geschafft. Schauen Sie in Ihr Postfach.
Wir haben Ihnen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink geschickt. Wenn Sie darüber bestätigt haben, kommt der Download-Link in einer zweiten E-Mail. Nichts angekommen? Sehen Sie im Spam-Ordner nach oder rufen Sie an: 0221 630615160.
Ihre Anfrage ist da.
Mit dem Versand der Bestätigungs-Mail hat es gerade nicht geklappt. Wir kümmern uns darum und melden uns bei Ihnen. Wenn es eilt, rufen Sie an: 0221 630615160.
Sie wollen nicht warten?Kostenfreies Erstgespräch vereinbaren
Kaputte Festplatten öffnen wir nicht.
Datenträger im Labor auslesen gehört nicht zu unserem Geschäft, und ist nichts gesichert, können wir nichts zurückholen. Nach Ziffer 4.7 unserer Bedingungen tragen Sie selbst die Verantwortung dafür, dass gesichert wird und dass sich Verlorenes zeitnah zurückholen lässt. Diese Seite beschreibt, wie wir Ihnen dabei den größten Teil der Arbeit abnehmen. Die Verantwortung selbst bleibt bei Ihnen.
Eine revisionssichere Archivierung ist etwas anderes als eine Sicherung, und wir bieten sie nicht an. Welche Aufbewahrungsfrist für welche Unterlage gilt, gehört ohnehin auf den Tisch Ihres Steuerbüros.
Man kann sich einfach mal beschnuppern
Die meisten Betriebe kommen über ein kleines Projekt zu uns, das ohnehin anstand. Anfang, Ende und Preis stehen dabei vorher fest, und einen Vertrag braucht es dafür nicht. Beim Thema Sicherung gibt es zwei naheliegende Anlässe. Entweder holen wir einmal zur Probe zurück, mit Ihren eigenen Daten. Oder wir bauen eine zweite Sicherung außer Haus auf, wenn heute alles im selben Gebäude liegt.
Wir fangen mit drei Fragen an: was bei Ihnen sichert, wohin es sichert, und wer die Meldungen bekommt. Sie müssen die Antworten nicht vorher parat haben.
Oder rufen Sie direkt an: 0221 630615160. Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr.