IT-Ausfall-Rechner
Was kostet ein IT-Ausfall?
Wenn die IT steht, macht nur der Umsatz Pause. Gehälter, Miete, Leasing laufen weiter.
Dieser Rechner zeigt, was ein Ausfall Ihren Betrieb kostet: je Vorfall und aufs Jahr gerechnet. Und was ein Backup davon verhindert. Sie tippen Ihre Zahlen ein, gerechnet wird sofort.
Alle Vorgaben sind Annahmen, bewusst vorsichtig gesetzt. Die Quellen stehen unten auf der Seite. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser und werden nirgendwohin geschickt.
Ihr Unternehmen
Daraus rechnen wir, was eine Arbeitsstunde bei Ihnen bringt und was sie kostet.
Abteilungen und Leute
Je Abteilung: wie viele Leute, was sie brutto im Monat kosten, und wie viel ihrer Arbeit ohne IT noch weiterläuft. Null heißt: Ohne IT steht die Abteilung.
| Abteilung | Leute | Brutto im Monat (€) | Läuft ohne IT weiter (%) | Entfernen |
|---|
1,3 heißt: Mit Sozialabgaben und Nebenkosten kostet Sie ein Mitarbeiter rund das 1,3-Fache vom Brutto.
Fixkosten, die weiterlaufen
Kosten im Jahr, die auch bei Stillstand anfallen. Die Summe legen wir auf die Arbeitsstunde um.
| Position | Kosten im Jahr (€) | Entfernen |
|---|
Das Szenario: ohne Backup, mit Backup
Der Kern der Rechnung. Ein ordentliches Backup macht den Schaden nicht null. Aber es verkürzt Datenverlust und Ausfallzeit drastisch. Die Differenz ist das, was das Backup wert ist.
| Posten | Ohne Backup | Mit Backup |
|---|---|---|
| Verlorene Arbeit seit der letzten Sicherung (Stunden) | ||
| Ausfallzeit, bis alles wieder läuft (Stunden) | ||
| Stunden externer IT-Dienstleister |
Der Rest wird nachgeholt, wenn alles wieder läuft.
Wie oft es Sie trifft, und was das Backup kostet
Aus einer Schreckzahl wird ein Erwartungswert pro Jahr. Den können Sie direkt mit den Backup-Kosten vergleichen.
0,33 heißt: ein Vorfall alle drei Jahre.
Tragen Sie ein, was Ihr Backup kostet oder kosten soll. Ohne Wert rechnen wir nur den Schaden.
Risikoposten, wenn Sie mögen
Was in der reinen Stundenrechnung fehlt. Vorgabe ist null. Setzen Sie nur ein, was Sie für Ihren Betrieb selbst abschätzen können.
| Posten | Ohne Backup | Mit Backup |
|---|---|---|
| Lösegeld bei Ransomware (€) | ||
| Reputations- und Kundenverlust (€) | ||
| DSGVO und rechtliche Folgen (€) |
Viele Cyberversicherungen setzen funktionierende, getestete Backups voraus. Ohne kann der Versicherer im Schadensfall kürzen oder ablehnen.
Das Ergebnis
Schaden je Vorfall, ohne Backup
…
Mit Backup bleiben … je Vorfall. Das Backup verhindert ….
| Posten | Ohne Backup | Mit Backup |
|---|
- Erwarteter Schaden pro Jahr
- …
- Backup-Kosten pro Jahr
- …
- Unterm Strich pro Jahr
- …
Die Rechnung dahinter
- Arbeitsstunden im Jahr: Arbeitstage mal produktive Stunden am Tag.
- Umsatz je Stunde: Jahresumsatz geteilt durch die Arbeitsstunden.
- Personalkosten je Stunde: alle Bruttogehälter mal Arbeitgeber-Faktor mal 12 Monate, geteilt durch die Arbeitsstunden.
- Fixkosten je Stunde: Fixkosten im Jahr geteilt durch die Arbeitsstunden.
- Entgangener Umsatz: Umsatz je Stunde mal Ausfallzeit, mal dem Anteil der Arbeit, der ohne IT stillsteht, mal dem Anteil, der endgültig verloren geht.
- Laufende Kosten: Personal- und Fixkosten je Stunde mal Ausfallzeit, mal dem Anteil, der stillsteht.
- Nacharbeit: Personalkosten je Stunde mal die Arbeitsstunden, die seit der letzten Sicherung verloren sind.
- IT-Dienstleister: Stundensatz mal Stunden.
- Erwarteter Schaden pro Jahr: Vorfälle pro Jahr mal Schaden je Vorfall.
- Backup-Kosten pro Jahr: Monatspreis mal 12, plus die Einrichtung, verteilt über den Vergleichszeitraum.
Annahmen, Quellen und die rechtliche Seite
Die Vorgaben im Rechner sind Annahmen, bewusst vorsichtig gesetzt. Jede können Sie überschreiben. Gestützt sind sie auf:
- BSI, Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025: rund 950 gemeldete Ransomware-Fälle, etwa 80 % davon gegen kleine und mittlere Betriebe. Das BSI schätzt die Dunkelziffer auf das Zehnfache.
- Hiscox Cyber Readiness Report 2025: 64 % der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen hatten binnen zwölf Monaten mindestens einen Cyberangriff.
- Sophos State of Ransomware 2025: Nur 14 % der getroffenen Unternehmen sind binnen eines Tages wieder arbeitsfähig, 53 % binnen einer Woche.
- Destatis, Arbeitskosten und Verdienste: Arbeitskosten je geleistete Stunde 2025: 45 €. Median-Bruttoverdienst Vollzeit im April 2025: 4.123 € im Monat. Die Bruttogehälter im Rechner liegen bewusst darunter, weil kleine Betriebe meist unter dem Median zahlen.
- ZDH, Kennzahlen des Handwerks: Umsatz je Beschäftigten im Handwerk 2024: 127.172 €. Der Rechner setzt 100.000 € je Beschäftigten an, also weniger.
- DSGVO Art. 32, 33 und 83, dazu die GoBD: Gehen personenbezogene Daten verloren, greift die Meldepflicht aus Art. 33: 72 Stunden Zeit für die Meldung an die Aufsichtsbehörde. Wer keine angemessenen technischen Maßnahmen wie Backups vorweisen kann (Art. 32), riskiert Bußgelder bis 10 Mio. € oder 2 % vom Jahresumsatz, bei groben Verstößen bis 20 Mio. € oder 4 % (Art. 83). Buchhaltungsdaten müssen nach GoBD zehn Jahre aufbewahrt werden.
Der Rechner schätzt modellhaft auf Basis Ihrer Eingaben. Echte Schäden können deutlich höher liegen, je nach Vorfall, Datenmenge und Folgeschäden. Rechts- oder Steuerberatung ist das hier nicht.
Und was verhindert das bei Ihnen?
Die Zahl aus dem Rechner ist eine Schätzung. Ob Ihr Backup im Ernstfall wirklich trägt, sieht man erst, wenn jemand draufschaut.
Genau das machen wir im Erstgespräch: Wir sehen uns Ihre Sicherung und Ihren Wiederanlauf an. Kostenfrei, unverbindlich.
Oder rufen Sie an: 0221 630615160